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Floor Ad

Bei der Floor Ad handelt es sich um ein Anzeigenformat, das am unteren Bildschirmrand („Fußzeile“) einer Website eingeblendet wird. Die Floor Ad kann aus Bewegtbildern oder statischen Bildern bestehen und öffnet sich direkt beim Aufrufen einer Website. Durch diese Art der Anzeige fällt die Werbebotschaft direkt in den Blick des Lesers, da sie sich in der Regel erst manuell minimieren beziehungsweise mit einem Klick auf die „Schließen“-Schaltfläche beenden lässt.

Einsatz von Mobile Floor Ads

Die Floor Ad ist im mobilen Bereich anzutreffen. Aus diesem Grund wird diese Art der Anzeige auch als „Mobile Floor Ad“ bezeichnet. Auf mobilen Geräten ist die Floor Ad besonders effektiv, da diese – aufgrund des kleineren Bildschirms – immer im Blickfeld des Betrachters liegt.

Auch im mobilen Bereich setzen die Advertiser auf werbewirksame Bewegtbilder oder Videos, die in der Regel für einen zusätzlichen Blickfang sorgen und letzten Endes den Betrachter auf die Anzeige klicken lassen sollen.

Floor Ads bei Google AdSense

Floor Ads ähneln den Ankeranzeigen bei Google AdSense. Diese platzieren sich entweder am oberen oder unteren Bildschirmrand einer Website und finden auch auf mobilen Websites ihren Platz. Diese Ankeranzeigen sind durch Bewegtbilder ebenfalls dynamisch und bieten individualisierte Werbebotschaften für Kunden.

Allerdings geht die Definition zu „Floor Ads“ und „Ankeranzeigen“ etwas auseinander. Während Googles Ankeranzeigen am oberen oder unteren Bildschirmrand eingeblendet werden, platzieren die Publisher Floor Ads am unteren Bildschirmrand ihrer Webpräsenz. Daher auch der Name. „Floor“ ist Englisch und bedeutet „Boden“.

Definition und Synonym „Floor Ad“

Die Floor Ad ist eine seitenüberlagernde Anzeige, die sich über den Seiteninhalt einer Website legt und aufgrund des „Sticky“-Effekts separat geschlossen werden muss. Daher gerät sie auch direkt in den Blick des Kunden oder Lesers und avanciert dadurch zu einem besonderen Hingucker. Für einen effektiven Eyecatcher sorgen Bewegtbilder und Videos, die die Anzeige noch wesentlich mehr bereichern. Dadurch kann der Leser die Anzeige kaum ignorieren.

Bei einer Anzeige in diesem Format sind auch Videos mit Ton möglich. Allerdings muss dieser Ton zunächst über den Besucher aktiviert werden. Öffnet sich eine Floor Ad automatisch auf dem Bildschirm des Lesers, ist das Video stumm geschaltet.
Advertiser nehmen bei der Floor Ad etwa ein Drittel des Seiteninhalts ein. Die Pixelhöhe liegt oftmals zwischen 200 und 400 Pixel. Sie nimmt die komplette Breite des Browserfensters ein.

Es gibt weitere Begriffe zur Floor Ad und Anzeigenblöcke, die sich ähnlich wie die Floor Ad verhalten. Dazu gehören die oben angesprochenen Ankeranzeigen von Google AdSense. Zudem verhält sich die Baseboard Ad ähnlich zu Floor Ads. Die Spezifikationen der Baseboard sind im Vergleich etwas unterschiedlich. Advertiser nennen häufig eine maximale Pixelhöhe von 90 Pixel. Auf Geräten mit geringerer Auflösung ist die Pixelhöhe etwas niedriger.

Da die Pixel bei der Flood Ad etwas größer als bei der Baseboard Ad sind, haben Floor Ads ein etwas höheres Gewicht. Das heißt, Baseboard Ads wiegen etwas weniger als Floor Ads und könnten dadurch flotter geladen werden.

Über den Autor

Julian Hansmann ist Gründer und Geschäftsführer der BannerBüro GmbH. Seit 2002 beschäftigt er sich mit Display Advertising und den Themen Online Marketing, Design und Unternehmertum. Sie erreichen ihn per E-Mail unter jh@bannerbuero.de