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Dass Englisch in der Werbung auch im deutschsprachigen Raum fast schon eine Monopolstellung besitzt, ist spätestens seit Slogans wie “Impossible is nothing” von Adidas oder “Just do it!” von Nike kein Geheimnis mehr. Das Manager Magazin berichtete am Freitag über die Veranstaltung “Denglisch oder was?”, die am vergangenen Donnerstag im Literaturhaus Berlin stattfand und Werbemachern sowie Verbraucherschützern zum Schlagaustausch diente. “Zu viele englische Begriffe in der Werbung verwirren”, sagen die Anhänger der deutschen Sprache. denn nur ca. 20% der Bundesbevölkerung verfügen über ausreichende Englischkenntnisse, um Werbesprüche richtig zu deuten, was auch Professor Christoph Fasel, Direktor des Instituts für Verbraucherjournalismus an der privaten SRH Hochschule Calw, belegt. Daher werden immer wieder Informationen falsch übermittelt, da die englischen Sätze falsch interpretiert werden. Dies kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass der Kunde abgeschreckt wird, was vom Werbetreibenden sicherlich nicht gewünscht wird. So wird der Claim “Welcome to the Beck’s Experience” der Bremer Bierbrauerei von einigen Rezipienten mit “Willkommen zum Beck’s Experiment” gleichgesetzt und nur wenige sind gerne Teil eines Versuchs und bleiben daher bei Ihrer gewohnten Biermarke. Die Parfumeriekette Douglas hingegen hat den Trend zurück zur Landessprache erkannt und änderte ihren Werbetitel vor Kurzem in “Macht das Leben schöner”. Grund dafür war, dass der ehemalige Slogan “Come in and find out”, oftmals mit “Komm rein und finde des Ausgang” übersetzt wurde. Die Gegenseite, vertreten von Volker Nickel, kontert, dass die “englischen Sprachkenntnisse [...] in Zukunft zunehmen werden” und ohnehin nur 6 Prozent der Werbung wirklich aufs Englisch zurück greifen. Viel verwirrender wäre laut ihm eher die “babylonische Sprachverwirrung” in der Gesetzgebung. Vor allem im Internet sind englische Begriffe Gang und Gebe. Insbesondere bei Publikum mit fachlichem Interesse kann man hier aber davon ausgehen, dass die Bedeutung erkannt wird. Bei Bannerwerbung vom BannerBüro verzichten wir jedoch trotzdem auf verwirrende Anglizismen, sofern es sich nicht um allgemein anerkannte Formulierungen wie z.B. Hosting oder Design handelt. Eine hohe Verständlichkeit und damit verbundene erhöhte Akzeptanz beim Benutzer ist daher garantiert. |
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Geschrieben am 16. Dezember 2008 von Julian Hansmann, abgelegt unter Werbung |
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